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Corporate Venturing

veröffentlicht am 28. Mai 2016
MMag. Dr.  Jörg Schönbacher von MMag. Dr. Schönbacher Jörg
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Win-Win Situation: Wie Start-ups und etablierte Unternehmen voneinander profitieren können, ist ein spannendes Thema.

Etablierte Unternehmen können in vielerlei Hinsicht mit großen Sattelschleppern verglichen werden: groß und mächtig, aber langsam und schwer steuerbar. Kleine agile Sportwägen hingegen beschleunigen schneller und passen sich dynamisch an äußere Veränderungen an. So können auch junge innovative Start-ups schneller auf Trends und Entwicklungen reagieren und selbst bahnbrechende Innovationen umsetzen. Um als etabliertes Unternehmen davon zu profitieren, konkurrenzfähig zu bleibe und nicht von innovativen Start-ups überholt zu werden, setzen Unternehmen vermehrt auf Corporate Venturing.

Im Unterschied zu Venture Capital bezeichnet Corporate Venture Capital (CVC) jenes Eigenkapital von nicht im Finanzbereich tätigen Unternehmen, welches sowohl in eigene Ausgründungsprojekte (Spin-offs), als auch in von außen kommende Start-ups investiert wird. Der Fokus bei CVC-Aktivitäten liegt jedoch nicht nur im erzielen hoher Renditen, sondern vielmehr im Beitrag zur Erreichung strategischer Ziele der investierenden Muttergesellschaft.

Kürzer, schneller, weiter
Nicht nur Technologie- und Pharmaunternehmen, sondern auch Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Energie/Umwelt, Konsumgüter und Konstruktion setzen zunehmend auf Coporate Venturing, um Zugang zu neuen Technologien, Märkten und Geschäftsmodellen zu erlangen. Mitunter investieren Unternehmen vermehrt interne F&E-Budgets in externe Innovationen und innovative Start-ups, um dem Innovationsdruck durch kürzer werdende Produktlebenszyklen und schnelllebige Technologien zu begegnen. Eine zunehmende Diversifikation der CVC Investments spiegelt die Bedeutung von Investitionen in Start-ups zur Erschließung neuer Märkte und Geschäftsmodelle und Erlangung von „First-Mover-Vorteilen“ wider.

Der internationale Trend Corporate Venturing wird auch in Österreich zunehmend spürbar. Während der Großteil der Unternehmen nach wie vor über Fonds oder Einzelinvestments in das Potential junger Unternehmen investiert, institutionalisieren einzelne Unternehmen ihre Corporate Venturing-Aktivitäten bereits in eigenen Organisationseinheiten.

Doch was gilt es für etablierte Unternehmen dabei zu beachten?
Um Corporate Venturing erfolgreich zu betreiben, sollten sich Unternehmen nicht von den zu erzielenden Renditen alleine leiten lassen, sondern insbesondere auf strategischen Fit, Potential für einen strukturierten Know-how Transfer und Möglichkeiten der Nutzung bestehender Ressourcen achten. Die Kompatibilität des Investments mit der Unternehmensstrategie stellt wohl die wichtigste Prämisse im Rahmen des Corporate Venturing dar. Über Erfolg und Misserfolg entscheidet aber auch wie der Know-how-Transfer vom agilen Unternehmen einen trägen Konzern erfolgen kann und inwiefern vermieden werden kann, dass definierte Strukturen eines Konzerns die Innovationsfähigkeit des Start-ups einschränken. Abschließend stellen vorhandene Infrastruktur, Vertriebskanäle und Netzwerke einen Mehrwert für Start-ups dar, den es optimal zu nutzen gilt.
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