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Open Innovation ...

veröffentlicht am 25. April 2017
DI Dr.  Hannes Oberschmid von DI Dr. Oberschmid Hannes
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... eine Möglichkeit, um im globalen Innovationswettlauf reüssieren zu können.

Das Internet, soziale Netzwerke und die Bereitschaft von Kunden sich an Entwicklungsprozessen zu beteiligen, haben in den letzten Jahren neue Innovationsmodelle hervorgebracht. Als Vorreiterrolle und Paradebeispiel sei hier Open Innovation erwähnt, die als breiter Überbegriff zahlreiche verschiedene Ausprägungen und Formen wie User Innovation, Crowdsourcing oder Innovation Communities zusammenfasst.

Die Öffnung des Innovationsprozesses und damit die aktive strategische Nutzung der Außenwelt zur Vergrößerung des Innovationspotentials, sind dabei als wesentliche Charakteristika dieser neuen Modelle zu verstehen.

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Unternehmen wie Tesla, Lego und IBM sind namhafte Vertreter, die seit Langem das Potential von offenen Innovationsprozessen für sich erkannt haben und dieses nutzen. Doch auch in österreichischen Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen, finden derartige Ansätze und Strategien immer mehr Verbreitung und bieten dabei Potential für die österreichische Wirtschaft. Die Umfrageergebnisse des AIT machen deutlich, dass Open Innovation in Österreich anhand unterschiedlicher Methoden bereits Einzug gehalten hat.  

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Innovation des Innovierens

Zur Ideengenerierung kann unternehmensinternes Wissen gezielt nach außen geleitet werden oder Ideen von außerhalb werden ins Unternehmen geholt. In der Praxis findet allerdings meist eine Verknüpfung beider Prozesse zur gemeinsamen Entwicklung statt.

Vor- und Nachteile ergeben sich dabei bei allen dreien. So kann es bei einem Outside-In-Prozess zwar zum Schließen interner Wissenslücken kommen, allerdings tritt häufig ein sogenanntes „Not-Invented-Here-Syndrom“ auf, bei dem MitarbeiterInnen eine negative Haltung gegenüber der Integration von externem Wissen und externen Technologien zeigen. Ein Inside-Out-Prozess ermöglicht zwar die Kommerzialisierung unternehmensinternen Wissens, ist gelegentlich allerdings einhergehend mit der Schwächung der eigenen Wettbewerbsposition.

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Voraussetzungen

Um Open Innovation nun erfolgreich einführen und implementieren zu können gilt es daher, bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen: die zugrundeliegende Strategie braucht beispielsweise eine offene Innovationskultur und eine organisatorische Umsetzung. Ein funktionierendes Netzwerk-Management ist gleichbedeutend wie die Aufbringung finanzieller Ressourcen.

Offene Innovationsprozesse als vermeintlicher Gegenpol zu IP-Rechten

Aufgrund des Monopolcharakters werden IP-Rechte häufig geschlossenen Innovationsprozessen zugeordnet. Patente werden vielfach genutzt, um Mitbewerber zu blockieren und um frei am Markt agieren zu können. Demgegenüber ermöglicht eine pro-aktive IP-Strategie durch Patentschutz das sichere Eintreten in R&D-Kollaborationen und eine Kommerzialisierung der Entwicklungen. So ist ein durchdachtes IP-Management, das Vertraulichkeitsvereinbarungen inkludiert und ebenso die Frage nach Inhaberschaften klärt, entscheidend für den Erfolg des Projektes.

 

AUSTIN | BFP steht Unternehmen bei deren Innovationsprozessen mit Know-how und Expertise zur Seite und bietet umfassende Unterstützung in allen Bereichen, um alle sich bietenden Chancen und Vorteile von Open Innovation nutzen zu können.