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Wie können Forschungsdienstleister am Markt reüssieren

veröffentlicht am 31. Mai 2016
Mag.  Petra Lahofer von Mag. Lahofer Petra
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Conclusio aus einem Gespräch mit Dr. Lorenz Kaiser von Fraunhofer München

Dr. Lorenz Kaiser, Rechtsanwalt, ist Direktor für Verträge und IPR bei der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung in München. Sein Bereich mit der zentralen Zuständigkeit für alle 67 Fraunhofer-Institute umfasst die Abteilungen Forschungsverträge, Zuwendungen und EU-Projekte, Recht sowie Legal Corporate Governance. Er ist besonders auf Verwertungsfragen des Technologietransfers spezialisiert. Wir haben ihn zur Frage, welche Trends im Bereich Forschung und Innovation zu sehen sind und wie Forschungsdienstleister auf diese Marktveränderungen reagieren sollten in einem Gespräch befragt.


Trotz Finanzkrise wurden lt. Kaiser Investitionen in F&E entgegen dem Trend in anderen Sektoren nicht gekürzt, sondern in einigen Fällen sogar gesteigert. Außerdem werde Intellectual Property eine zunehmend höhere Bedeutung beigemessen, was sich in einer eigenen Service-Branche manifestiere, so Kaiser. Er beobachtet auch, dass im Spannungsfeld zwischen langfristigen Strategien und knappen Budgets besonders jene Forschungsdienstleister erfolgreich sind, die marktorientierte Portfolio-Bildung entlang der Bedürfnisse Ihrer Kunden anhand klassischer Akquise-Methoden betreiben und branchenübergreifende Ansätze in interdisziplinären Teams entwickeln. Nichts desto trotz sind Grundlagenforschung und deren finanzielle Unterstützung durch die öffentliche Hand als Basis essentiell, um die notwendige Forschungsfreiheit zur Ausbildung eines attraktiven Portfolios für die Wirtschaft zu gewährleisten.


Das volle Interview, welche Bedeutung Hr. Kaiser Patenten als Instrument eines professionellen IP-Managements beimisst und welche Tipps er ambitionierten Forschern auf dem Weg zum Erfolg mitgibt, können Sie hier nachlesen.