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Kompetenz-Domänen-Modell

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Kompetenz-Domänen-Modell zur Diagnostik und Steuerung des Qualifikationsbedarfs zur Stärkung der Innovationskraft in einem Industriecluster

 

Die Diagnostik, Planung und Deckung des Qualifikationsbedarfs ist in Clusterstrukturen eine wesentliche Aufgabe. Die systematischen, dafür notwendigen Vorgehensweisen, sind oftmals auf einem sehr hohen Abstraktionsniveau angesiedelt und erfassen die Realprobleme der Betriebe nur mit Schwierigkeiten. Aus diesem Grund betreibt die Human.Technology Styria (HTS) seit dem Jahr 2008 eine intensive Entwicklungsstrategie zur Gestaltung von formalisierten Verfahren zur Qualifikationsdiagnostik und Planung. In diesem Zusammenhang wurde ein Projekt realisiert, das alle beteiligten Unternehmen bei der Entwicklung eines clusterinternen Kompetenz-Domänen-Modells eingebunden hat.

Ziel war es, die Entwicklung von Qualifikationskonzepten, sowie die wettbewerbliche Position von Cluster und Clusterunternehmen bei der Kundengewinnung und der Einwerbung von Fördermitteln, zu verbessern. Dazu wurde im Rahmen des Projektes eine empirische Methode zur Erhebung eines Kompetenz-Domänen-Modells sowie der dazu gehörigen Kompetenzen und Skills, von den Clusterunternehmen entwickelt und durchgeführt. Beabsichtigt war es, vom Cluster aufzulegende Qualifikationsprogramme deutlich näher an die Qualifikationsbedürfnisse der Unternehmen anzupassen, sodass durch ein strukturiertes Vorgehen und qualifikatorische Vorgaben, Vorteile im Wettbewerb um Fördermittel und F&E-Aufträge erzielt werden können. Weiters sollte die Wertschöpfung innerhalb des Clusters erhöht und die damit verbundene Innovationskraft der Unternehmen gestärkt werden.

Ein wesentlicher Nutzen des Projektes besteht darin, dass die Kooperation der Clusterunternehmen durch die Diskussion der Qualifikationsvoraussetzung für Projektannahme eine neue Qualität erhält, nämlich vom Wettbewerber zum Kooperationspartner.

Die zweite wesentliche Ebene ist die unternehmensinterne Nutzung bei der Entwicklung von Stellenprofilen, bei der Durchführung von Personalrekrutierungsmaßnahmen und bei der systematischen und nachfrageorientierten Definition interner Qualifikationsmaßnahmen.

Die Durchführung von Personalentwicklungsmaßnahmen kann viel stärker von den Unternehmen gesteuert werden kann, d.h. dass eine Mitnahmehaltung bezüglich Qualifikationsangebote, die gefördert werden, dadurch eingegrenzt werden kann, dass die Firmen aktiv an der Entwicklung der Qualifikationsanforderungen mit arbeiten.