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Wie sich Einsparungspotential finden und umsetzen lässt

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„Wie können wir unsere Kostenstruktur verbessern und unsere internen Prozesse optimieren?“ – Diese Fragen stellte uns ein führender österreichischer Konzern, als im Rahmen der Zentralisierung zwei Abteilungen zusammengelegt wurden. In einem gemeinsamen mehrmonatigen Projekt mit AUSTIN | BFP galt es, wirtschaftliche Antworten zu finden. AUSTIN | BFP unterstützte den Auftraggeber konzeptionell, aber vorrangig in der Umsetzung.

Diese Fallstudie greift das Teilprojekt „Kostenoptimierung des Fuhrparks“ auf.

Unser Kunde zählt zu den größten österreichischen Fuhrparkbesitzern. Jährlich verzeichnet er Fuhrparkkosten in zweistelliger Millionenhöhe. Ziel des Teilprojektes war die Verringerung der jährlichen operativen Ausgaben um rund 10%.

Erster Schritt: SAP-Daten als Basis für weitere Analysen

In einer ersten (SAP-)Datenanalyse wurden über 100.000 Datenzeilen konsolidiert, untersucht, geordnet und vordefinierten Kostenarten zugeteilt. Die Ergebnisse der Erstanalyse zeigten, dass einzelne Kostenstellen in der Vergangenheit nicht korrekt interpretiert werden konnten. Für eine Optimierung der Operational Excellence-, kurz OPEX-Ausgaben hätten vorwiegend (adaptierte) Instandhaltungskosten sowie jährliche dynamische Abschreibungskosten herangezogen werden müssen. So wurden auf der einen Seite die Instandhaltungskosten nach Kilometerklassen und Laufjahren je Fahrzeugtyp untersucht, um Instandhaltungspeaks und Kostenmuster identifizieren zu können. Auf der anderen Seite wurden Restwerte bzw. historische und zukünftige Verkaufserlöse verglichen, um einen möglichst präzisen Abschreibungssatz je Fahrzeug definieren zu können.

TCO-Modell zeigt Einsparungspotential auf

Mit den Ergebnissen aus Phase 1 konnte ein dynamisches Total Cost of Ownership-Modell erstellt werden. Dessen Kern befasste sich mit der Definition der optimalen Haltedauer je Fahrzeugklasse und Kilometeraufkommen. Anhand dieses TCO-Modells wurden Instandhaltungskosten, Abschreibungssätze sowie weitere Kostenpositionen direkt miteinander in Verbindung gesetzt. Darauf aufbauend konnte die Kostenstruktur aufgezeigt und Einsparungspotentiale dargestellt werden. Diese lagen (durch den optimal gewählten Lebenszyklus eines Fahrzeuges) je nach Szenario zwischen 5% bis 15% der jährlichen Fuhrparkkosten.

Klare Empfehlungen als Entscheidungsgrundlage

Die Ergebnisse zeigten quantitativ abbildbare OPEX-Einsparungen, die durch die Optimierung der Laufzeit erzielt werden konnten. Mithilfe komplementärer Hochrechnungen und Querchecks mit weiteren Excel-Modellen wurden die Erstergebnisse plausibilisiert und anschließend für den Vorstand aufbereitet. Die Unterlage enthielt klare Empfehlungen für tatsächlich realisierbare Einsparungspotentiale und konkrete Handlungsoptionen.

Wenn Sie mehr über relevante Leistungen und Ansprechpartner bei AUSTIN | BFP wissen wollen: Strategie, Implementierung