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Neuerungen 2017 - Was ändert sich in der Personalverrechnung?

veröffentlicht am 07. Dezember 2016
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Neuerungen 2017

Was ändert sich in der Personalverrechnung?

1. Entfall der täglichen Geringfügigkeitsgrenze:

Ab 01.01.2017 ist grundsätzlich nur noch die monatliche Geringfügigkeitsgrenze iHv EUR 425,70 zu beachten.

2. Papamonat

Erwerbstätige Väter können in den ersten drei Monaten nach der Geburt bis zu 31 Tage bei ihrer Familie zuhause bleibenuns erhalten hierfür vom Sozialversicherungsträger einen Bonus iHv € 22,60 pro Tag. Während diesem Zeitraum besteht weder Entgeltanspruch gegenüber dem Arbeitgeber noch Kündigungsschutz!

3. Änderungen im Kinderbetreuungsgesetz:

Das pauschale Kinderbetreuungsgeld wird ab 01.03.2017 als „Konto“ ausbezahlt. Die Bezugsdauer kann individuell gewählt werden, ausbezahlt wird immer ein Maximalbetrag iHv € 15.449,28. Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld bleibt unverändert bestehen.

4. Ausbau des Bonus/Malus-Systems (Umsetzung ab 2018):

Ermittlung bestimmter gesetzlich festgelegter Beschäftigungsquoten von älteren Dienstnehmern durch das Sozialministerium bis 30.06.2017 sowie Kundmachung bis 31.10.2017:

  • Bei einer Unterschreitung der Zielwerte, müssen Dienstgeber mit rund 25 Beschäftigten ab 2018 die doppelte Auflösungsabgabe bei Kündigungen bezahlen.
  • Bei einer Überschreitung eines oder mehrerer Zielwerte, müssen Dienstgeber mit rund 25 Beschäftigten ab 2018 nur einen verringerten DB iHv 3,8 % bezahlen.

5. Strengere Anforderungen an Gehaltszettel bzw. Dienstvertrag:

All-In-Verträge müssen das Grundgehalt betragsmäßig ausweisen. Damit soll Dienstnehmern und auch GPLA Prüfern die Überprüfung der abgegoltenen Überstunden im Sinne einer Deckungsprüfung ermöglicht werden.
 

Wichtige Werte 2017:

Geringfügigkeitsgrenze - monatlich - EUR 425,70
Höchstbeitragsgrundlage - monatlich - EUR 4.980,00
Auflösungsabgabe - EUR 124,00
Selbstversicherung § 19 a - EUR 60,10
DB (Dienstgeberbeitrag zum FLAG) - 4,1 % (bisher 4,5 %)