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Digitalisierung

Wie aus Ihren Datensätzen "Datenschätze" werden

Digitalisierung ist DAS Schlagwort unserer Zeit. Die Herkunft des Wortes ist dabei durchaus analog, bedeutet digital nichts anderes als „zum Finger gehörend“. Gemeint ist damit einer der zehn Finger, die wir zum Zählen brauchen. Gemeinsam mit dem Suffix isieren, das eine Veränderung oder Verhaltensweise zum Ausdruck bringt, bedeutet Digitalisierung also nichts anderes als die Veränderung der physischen Welt zu einem System, in dem analoge Zustände in Ziffern ausgedrückt werden.

Doch zehn Finger reichen uns schon lange nicht mehr aus, um das aus dem Trend entstandene virtuelle System beherrschen zu können. Denn Digitalisierung revolutioniert heute ganze Industrien, Unternehmen und Geschäftsmodelle, zwingt zur Veränderung, definiert Bekanntes neu und ermöglicht in kurzer Zeit die Entstehung ganz neuer Branchen und Werteversprechen.

Zugleich führen Geschwindigkeit, Breite und Neuheit dazu, dass das Thema der Digitalisierung für Unternehmen oft schwer zu fassen ist. Limitierte Erfahrungen sowie ein dichter Nebel an neuen „Buzzwords“ haben zur Folge, dass häufig kaum einzuschätzen ist, welche Potentiale Digitalisierung für mein Unternehmen haben kann und wie ich sie am besten nutze.

Welche drei Treiber die Digitalisierung in unseren Augen maßgeblich bestimmen:

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  1. In nie dagewesener Geschwindigkeit und Menge produzierte Daten:
    So benötigte die digitale Welt 2011 rund 2 Tage um 5 Exabyte an Daten zu generieren, 2015 wird diese Menge an Daten in 5 Sekunden produziert.

  2. Universelle, immer verfügbare Vernetzung in Echtzeit:
    Die durchschnittliche Anzahl vernetzter Geräte pro Kopf wird von 0,05 in 2003 um den Faktor 100 auf 50 Geräte in 2020 steigen.

  3. Sprunghafte, unkalkulierbare technologische Fortschritte:
    Und die Zahl der weltweiten Patentanmeldungen steigt unaufhaltsam Jahr für Jahr um bis zu 8% auf mittlerweile über 3 Millionen Anmeldungen pro Jahr.

Diese Kernelemente verändern unsere Welt und ermöglichen dadurch die Entstehung von Enablern. Unter Enablern verstehen wir Technologiebündel bzw. neue technologische Konzepte, wie z.B. Additive Manufacturing oder Cloud Computing, die erst durch das Vorhandensein eines oder mehrerer Kernelemente ermöglicht werden. Aus Enablern entstehen wiederum zahlreiche Anwendungsgebiete, wie etwa das autonome Fahren, das durch Robotik und Augmented Reality erst möglich wird. Oder Predictive Maintenance-Anwendungen, denen die hohe Datenverfügbarkeit durch das Internet of Things zugrunde liegt. Daraus ergibt sich ein dreistufiges, eng verwobenes Netz der Digitalisierung:

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Kernelemente, Enabler und Anwendungsgebiete sind dabei eng miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Die Digitalisierung hat bisher zahlreiche unterschiedliche Enabler und Anwendungsgebiete hervorgebracht. Klar ist, dass es sich um ein weitreichendes und noch lange nicht erschöpftes Thema handelt, sodass aktuell nicht abzusehen ist, welche Enabler und Anwendungsgebiete in Zukunft entstehen werden.

Fakt ist: Digital ist ein Thema, das branchenweit beeinflusst – egal ob etabliertes Unternehmen, Start-Up, Konzern oder KMU – und damit einen Punkt auf jeder Agenda verdient hat. Wir unterstützen Sie dabei, dieses Thema für Ihr Unternehmen ideal zu nutzen.

 

I. Business Model Innovation

Wird mein Geschäftsmodell weiter bestehen? Gibt es disruptive Geschäftsmodelle in meiner Branche? Wie könnten neue Modelle für mein Unternehmen aussehen?

Das Geschäftsmodell gilt als Herzstück eines Unternehmens. Es definiert, was das Unternehmen wie für wen leistet und wie dieses Angebot profitabel umgesetzt werden kann. Ein Geschäftsmodell ist jedoch nur so gut, wie es seinen Rahmenbedingungen gerecht wird. Grundvoraussetzung für ein funktionales Geschäftsmodell ist damit seine Aktualität. Geschäftsmodellinnovationen sind also zentrales Element, wenn es darum geht sich an veränderte Marktdynamiken anzupassen. Durch die Digitalisierung, die die Funktionsweise ganzer Märkte revolutioniert, erhält dieses Thema noch größere Relevanz: Unternehmen verschiedenster Branchen sind nicht davor gefeit, durch ursprünglich Branchenfremde und völlig neue Geschäftsmodelle disruptiert zu werden – man denke an Uber oder Airbnb, die die traditionelle Taxi- und Tourismusbranche herausfordern, oder an Industrieunternehmen, die von neuen Marktteilnehmern mit servicebasierten Geschäftsmodellen herausgefordert werden und daher zunehmend gefragt sind, ihre eigenen Geschäftsmodelle an die veränderten Kundenbedürfnisse anzupassen.

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre bestehenden Geschäftsmodelle auf ihre Wertbeständigkeit zu testen oder entwickeln gemeinsam mit Ihrer Organisation neue, innovative Geschäftsmodelle, um Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

 

II. Welches ERP-System passt zu meinem Unternehmen?

Enterprise Resource Planning (ERP) ist ein Thema, das Unternehmen lange vor dem großen Digitalisierungstrend beschäftigt hat. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich die Frage nach der richtigen Lösung überholt hat. Im Gegenteil: ERP-Systeme bilden das Rückgrat für die Digitalisierung in Unternehmen. Sie unterstützen Unternehmen bei der effizienten und effektiven Ressourcenplanung, indem sie als standardisierte Systeme alle unternehmerischen Aktivitäten und Geschäftsprozesse unterstützen und sind damit im digitalen Zeitalter wichtiger denn je geworden. Auswahl und Einführung eines ERP-Systems stellen dabei mehr denn je äußerst komplexe Projekte für jedes Unternehmen dar.

Wir stehen als Partner in allen Phasen eines ERP-Projekts zur Seite: Von der Projektinitialisierung über die Auswahl des passenden ERP-Systems bis hin zu Mitarbeiterschulungen im Anschluss an eine erfolgreiche Implementierung. Wir übernehmen die gesamte Projektabwicklung oder helfen unseren Kunden, maßgeschneiderte Unterstützungsleistungen in ein funktionierendes ERP-System einzuführen.

 

III. Wie kann ich wiederkehrende Tätigkeiten in meinem Unternehmen automatisieren?

Das frühzeitige Erkennen und Umsetzen von Automatisierungslösungen ist essentiell um Wettbewerbsvorteile zu generieren und zu halten. RPA-Plattformen, also Plattformen für robotergesteuerte Prozessautomatisierung, erlauben Unternehmen die Bearbeitung von Geschäftsprozessen durch Software-Roboter. Nicht nur Maschinen, sondern auch organisatorische Prozesse lassen sich – mit Hilfe von Software-Robotern – automatisieren, wodurch erhebliche Effizienzsteigerungen erzielt werden können. Software-Roboter sind Anwendungen, die die Handlungen eines Menschen in Interaktion mit einem User-Interface replizieren. Ihr optimales Einsatzgebiet sind somit repetitive und zeitraubende Tätigkeiten. Die Übergabe von alltäglichen Aufgaben an die digitale Belegschaft steigert die betriebliche Effizienz und ermöglicht es dem Personal, sich auf kreativere Arbeiten zu konzentrieren.

Wir begleiten unsere Kunden Schritt für Schritt bei der Evaluierung des Status Quo und finden gemeinsam potentielle Anwendungsmöglichkeiten. Auf Basis der Anforderungen finden wir die passenden Softwarelösungen und unterstützen bei der Einführung.

 

IV. Wie kann ich Daten optimal für mein Unternehmen nutzen?

In allen Unternehmensbereichen, von Produktion, Logistik und Verwaltung bis hin zu kunden- und marktbezogenen Agenden, fallen meist unstrukturierte Datenmengen an. All diese Informationen bieten enormes Potential, das aufgrund der Datenheterogenität schwer zu extrahieren ist und damit ungenutzt bleibt.

Die Nutzung aller verfügbaren Daten wird zukünftig eine entscheidende Rolle für den Unternehmenserfolg spielen, davon sind wir überzeugt. Denn aus ihnen lassen sich wertvolle Informationen über den Zustand und den Kurs des Unternehmens, über mögliche Chancen am Markt und im Unternehmen sowie über versteckte Profit-Pools gewinnen. Davon können nicht nur das Management, sondern auch Marketing, IT oder F&E profitieren.

Die Datenflut in den Griff zu bekommen, erscheint aufgrund der täglich steigenden Datenmengen mittlerweile als kaum handelbare Aufgabe. Bisher bewährte Methoden sind nicht mehr zeitgemäß und kosten wertvolle Ressourcen, die anderweitig eingesetzt werden könnten. Die automatische Auswertung und Darstellung mittels Software bietet hingegen viele Chancen: Sie bezieht Daten automatisiert aus verschiedensten Datenquellen, bringt diese in einen gemeinsamen Kontext und ermittelt daraus unternehmensrelevante Aussagen. Sie liefert schnelle Resultate auf Knopfdruck, vermeidet Flüchtigkeitsfehler, generiert regelmäßige Berichte automatisch und bietet somit zu jedem Zeitpunkt einen akkuraten Überblick über den Zustand des Unternehmens.

Die Implementierung solcher automatischer Abläufe birgt natürlich Hürden, die überwunden werden müssen. Ohne Klarheit über die unternehmensinternen und -externen Rahmenbedingungen sowie die konkreten Ziele des Unterfangens sind Digitalisierungsprojekte zum Scheitern verurteilt. Anschließend gilt es Datenstruktur und -qualität zu analysieren. Erst dann kann die technische Umsetzung erfolgen, mittels derer einzelne Datensätze zu wertvollen „Datenschätzen“ vereint und Erkenntnisse aufbereitet werden. Dabei spielt nicht nur die Anwendung passender quantitativer Methoden eine Rolle – ebenso wichtig sind eine verständliche, ansprechende Visualisierung sowie einfache Nutzbarkeit für Anwender.

Wir begleiten Sie auf dem gesamten Weg der Umsetzung einer solchen Lösung: Von der Klärung der Rahmenbedingungen und Ziele über die Planung und Auswertung bis hin zur Ableitung der Ergebnisse und deren Aufbereitung. Wir berücksichtigen und harmonisieren dabei die Interessen und Vorstellungen der am Prozess Beteiligten, um eine Lösung zu finden, die Ihrem Unternehmen einen tatsächlichen Mehrwert bietet.

 

V. Welche Änderungen kommen mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung auf mich zu? Wie kann ich mich als Unternehmen darauf vorbereiten?

Ende Mai 2018 treten die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie das Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018 in Kraft und ersetzen die nationalen Datenschutzgesetze. Durch darin enthaltene neue datenschutzrechtliche Grundprinzipien soll der Schutz personenbezogener Daten natürlicher Personen EU-weit verstärkt werden.

Die neue Verordnung ist von allen Unternehmen, unabhängig von Größe und Komplexität der Datenverarbeitung in gleicher Weise umzusetzen. Somit hat sich jede Geschäftsleitung risikobasiert mit dem Datenschutz im eigenen Unternehmen zu befassen und dafür Sorge zu tragen, dass ab Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 ein vertretbares Compliance-Niveau erreicht wird.

Wir unterstützen und beraten Sie umfassend in Bezug auf die Umsetzung der DSGVO in Ihrem Unternehmen, begleiten Sie bei der Analyse sämtlicher datenschutzrelevanter Prozesse sowie bei der Umsetzung weiterer Maßnahmen in Bezug auf die DSGVO.

 

Unsere Experten und Erstansprechpartner für Digitalisierung sind gerne für Sie da

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